Inner Balance: Die Kunst, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen
Header-Bild: Wellnesshotel Bad Schörgau
Schwere, kraftraubende Dinge, die uns runterziehen, brauchen einen Ausgleich. Oder besser gesagt: mehrere. Nur täglich eine morgendliche Meditation zu machen, ist nicht das Allheilmittel gegen Stress und Überforderung.
Es hilft eher dem inneren Gleichgewicht, mehrere Bausteine zu finden, die einen dabei unterstützen, in der Balance zu bleiben. So können auch viele kleine Elemente der Freude eine schwere Bürde auf den Schultern ausgleichen. Klar, am besten wäre es, solche Downer einfach loszuwerden.
Aber nicht immer kann man das Negative einfach abschütteln. Deshalb sprechen wir nicht davon, Unerwünschtes auszumerzen, sondern von Inner Balance – der Kunst, auch mit der Last des Lebens das Gleichgewicht für innere Ruhe und Glück zu finden.

Körper, Geist und Seele gehören immer zusammen. Je nach religiöser und spiritueller Überzeugung lässt sich sogar behaupten, dass es sich um ein und dasselbe handelt. Unser mentales Wohlbefinden ist nicht vom Körper trennbar.
Unser Verstand (der Geist), unsere Selbstwahrnehmung und Emotionen (die Seele) und unsere äußere Erscheinung (der Körper) brauchen ganzheitlich Aufmerksamkeit. Denn Gedanken und Emotionen beeinflussen unseren Körper – und umgekehrt.
Dauerstress ist ungesund: Er treibt den Cortisolspiegel in die Höhe, schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme. Ein Glück, dass wir dem nicht hilflos ausgeliefert sind.
Es gibt viele unterschiedliche Strategien, innere Balance zu erreichen. Für ein harmonisches Leben darf man sich an allem bedienen, was einem ausgeglichenen Geist, einer zufriedener Seele und einem gesundem Körper hilft.


Schon der deutsche Pfarrer Sebastian Kneipp wusste im 19. Jahrhundert, wie wichtig Wasser für unser Wohlbefinden ist. Unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus dem Element, ausreichend zu trinken ist für alle Körperfunktionen grundlegend.
Das Eintauchen ins erfrischende Nass hat aber auch Auswirkungen auf unseren Geist. Sich schwerelos im Meer treiben zu lassen, ein warmes Bad zu nehmen, in der Therme die Wassermassage zu genießen – all das bringt das innere Gleichgewicht ins Lot und beruhigt das Nervensystem.

Forscher bestätigen, dass es einige Zeit dauert, um eine neue Gewohnheit zu etablieren: etwa 60 Tage. Dann wird die Tätigkeit zum Automatismus und wir müssen nicht mehr jedes Mal von Neuem überlegen, ob wir uns aufraffen, den inneren Schweinehund überwinden oder Platz für etwas Neues im Alltag schaffen.
Zähneputzen ist ein gutes Beispiel: Wir hadern nicht täglich immer wieder mit uns selbst, wir machen es einfach.
Wer ein gutes inneres Gleichgewicht sucht, kann sich dieses Wissen zu Nutzen machen, um neue, gesunde Routinen ins Leben zu bringen – und alte unerwünschte Gewohnheitsstrukturen abzuwerfen.

Das fängt schon beim Doomscrolling auf dem Handy an. Gedankenloses Konsumieren von schlechten Nachrichten und Weltuntergangprophezeiungen auf Social Media ist ungesund, trotzdem machen wir es oft einfach automatisch. Unser Gehirn sucht den Dopamin-Kick, will immer wieder neue, noch aufregendere Stimuli – ähnlich wie beim Glücksspiel.
Dabei ist die Aufmerksamkeit auf negative und bedrohliche Informationen besonders groß, darauf sind wir evolutionsbiologisch trainiert. Für unsere Ahnen in der Steinzeit war es überlebenswichtig, sich auf Risiken zu fokussieren und keinen Säbelzahntiger zu übersehen. Heute kreiert die digitale Überladung Dauerstress im Gehirn, für den wir nicht gemacht sind.
Wer bewusst jeden Tag überlegt, was er sich auf den Bildschirmen anschaut, gewinnt wieder Kontrolle über die eigene Zeit, die Gedanken und die Ressourcen. Neue Rituale helfen dabei: morgens lieber den Sonnenaufgang beobachten als zum Handy greifen, News bewusst und nur zu bestimmten Zeiten lesen, und Push-Benachrichtigungen für Social Media und Nachrichtenportale ausschalten.
Ein idealer Ort, um mit guten Gewohnheiten und Digital Detox zu starten ist das Oasyhotel im Naturschutzgebiet Oasi Dynamo.

Das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben, ist auch mit der ständigen Erreichbarkeit verknüpft, die uns die Smartphones bescheren. Nicht zufällig gibt es einen neuen Trend hin zum analogen Leben. In die „Analog Bag“ kommt ein Rentner-Handy oder ein Vintage-Stück von Nokia, das vielleicht gerade noch eine SMS verschicken kann. Dazu eine Polaroid-Kamera, ein MP3-Player, ein Buch und vielleicht Häkelzeug oder eine Stickerei.
Zurück in der Offline-Welt dehnen sich die Minuten plötzlich, es gibt wieder Zeit für sich – und für Langeweile. Und nur aus der kann Schaffenskraft wachsen.


Besser sogar als die „Analog Bag“ ist es, einfach alles zu Hause zu lassen und einen Spaziergang in der Natur zu unternehmen. Dabei ist das „Wie“ ebenso wichtig wie das „Wo“.
Achtsam und mit allen Sinnen unternommen wird das Waldbaden, wie der intensive Kontakt mit dem Grün heißt, am wirkungsvollsten. Das Rauschen der Blätter im Wind, die fraktalen Muster von Ästen und Blättern, der Duft von Terpenen und Petrichor. Bäume umarmen tut gut. Zu solchen Ausflügen lädt Gregor Wenter vom Wellnesshotel Bad Schörgau.
Wir können es selbst spüren, aber auch die Wissenschaft hat die Heilsamkeit vom Waldbaden bestätigt. Eine japanische Studie bestätigte, dass das Immunsystem nach zwei Tagen Aufenthalt der Probanden im Wald stärker wurde, die Stresshormone Cortisol und Adrenalin gleichzeitig abnahmen.

Auch der Umgang mit Tieren hat vielfältige positive Effekte auf unsere psychophysische Gesundheit. Im ganz normalen Alltags-Wahnsinn sind die vierbeinigen Gefährten wahre Zen-Meister. Sie wissen nichts von Abgabeterminen, E-Mails oder Multi-Tasking.
Die fellnasigen Freunde leben immer im Hier und Jetzt, vermitteln ehrliche Emotionen und sind wahrer Balsam für die Seele. Außerdem helfen sie, Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen und gesunde Routinen zu etablieren. Nicht zufällig werden tierische Begleiter immer öfter als Therapeuten eingesetzt.
Bewegung ist gesund – und zwar nicht nur für das körperliche, sondern auch für das geistige Wohlbefinden. Sport ist eine gute Droge für den nachhaltigen Endorphin-Schub.
Dabei trainiert man auch gleich das mentale Durchhaltevermögen beim aktiven Schwitzen: Disziplin, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen wachsen mit der Kondition. Schlechte Stimmung verleitet dazu, das Training ausfallen zu lassen. Gegengift: Routinen.

Entspannung ist nicht optional. Wir brauchen sie, um funktionieren zu können. Zu wenig Schlaf schwächt das Immunsystem und bringt jedes Gleichgewicht durcheinander. Sorgen und Angstzustände können aber wiederum auch hinderlich für die Erholung sein.
Ein Ambiente zu finden, in dem Körper und Gedanken zur Ruhe kommen können, ist die Basis für ein gutes inneres Gleichgewicht.
„Du bist, was du isst“ ist kein leeres Sprichwort. Nährstoffarmes Essen füllt nur kurz den Magen, bringt aber nicht die notwendigen Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe mit, die unser Körper und unser Geist brauchen, um optimal zu funktionieren. Energiemangel, schlechte Laune, Reizbarkeit oder sogar Krankheiten sind die Folge.


Pflanzlich und kunterbunt sollte es idealerweise auf dem Teller aussehen. Vielfalt ist dabei das wahre Geheimnis für Gesundheit und Gaumenfreuden. Bewusst zu essen, jede Mahlzeit und jeden Bissen zu genießen, schenkt täglich Freude und ermutigt dazu, im Moment zu leben. Am besten ist es, die Mahlzeiten in guter Gesellschaft und nie im Gehen oder vor einem Bildschirm einzunehmen.
All das und noch viel mehr bietet das Naturhotel & Gesundheitsresort Tannerhof in Bayrischzell im schönen Oberbayern.

Innige Beziehungen haben positive Auswirkungen auf die innere Gelassenheit. Das bestätigt auch die Wissenschaft: Wer viel küsst, ist sogar sowohl weniger anfällig für Bluthochdruck als auch für Depressionen. Das haben wir den Hormonen zu verdanken.
In ihrem Buch 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, teilt die australische Autorin Bronnie Ware lebensverändernde Einsichten, die sie durch Gespräche mit Sterbenden gewonnen hat. Auf dem Sterbebett bereuen Menschen am meisten, sich selbst nicht erlaubt zu haben, glücklicher gewesen zu sein und sich nicht genug Zeit für Freunde und Familie genommen zu haben.
Echte Beziehungen mit den Menschen, die uns nahestehen, erfordern eine gewisse Investition an Zeit und Anstrengung. Aber sie sind es immer wert, denn sie füllen unsere sozialen Batterien auf und stellen ein inneres Gleichgewicht für all die Verpflichtungen dar, die uns emotional auslaugen.

Wer auf der Suche nach innerer Balance ist, kann sich an Yoga versuchen. Die Königsdisziplin für ganzheitliches Wohlbefinden trainiert inneres und körperliches Gleichgewicht, physische und geistige Stärke und Flexibilität.
Yoga entstand vor etwa 5.000 Jahren in Indien. Der Begriff bedeutet so viel wie „vereinigen“ oder „verbinden“. Die Yoga-Philosophie stellt die Integration von Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt. Innere Freiheit und höheres Bewusstsein sind das Ziel der Praktiken – heute würde man das wahrscheinlich als Inner Balance bezeichnen.
Moderne Yoga-Praktiken verbinden sogenannte Asanas, die körperlichen Übungen, mit Atemübungen und Meditation. Harmonische Yoga-Retreats bietet das Haus Fürstenberg bei Xanthen am Niederrhein.



Das Klischee kennen die meisten: Da wird auf einem Bein balanciert oder sich wie eine Brezel am Oktoberfest verrenkt. Yoga ist aber viel mehr als nur Fitness. Die Übungen sind traditionell dazu da, den Körper auf die Meditation vorzubereiten.
Am Ende geht es darum, innere Ruhe zu trainieren und obsessive Gedanken loszulassen. Die im Yogakurs erlernte Technik lässt sich später in Stress-Situationen anwenden – dann, wenn sie am meisten gebraucht wird.

Das innere Gleichgewicht kann nie perfekt sein. Es ist in ständiger Evolution, passt sich neuen Gegebenheiten an, reagiert auf Einflüsse verschiedener Art.
Von Trendforschern wird das 21. Jahrhundert als „Zeitalter der Selbstoptimierung” bezeichnet, Soziologen reden von einer „Optimierungsgesellschaft”, weil das menschliche Bestreben danach, alles – und vor allem sich selbst – zu optimieren nie größer war.
Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, wenn die Suche nach dem (unmöglichen) perfekten Gleichgewicht zum Stress mutiert. Da ist es doch besser, erstmal eine Auszeit in einem Wellnesshotel zu buchen. Gourmet-Erfahrung und Spa-Entspannung vereint das Hotel Post Lermoos in der Zugspitzregion von Tirol.


Lydia Stöflmayr
Texterin & Autorin
Lydia ist freie Texterin, Autorin und Dolmetscherin. Sie liebt es, neue Sprachen, Kulturen und Mentalitäten kennenzulernen. Dabei spielt Sprache eine wesentliche Rolle und eben vor allem die richtigen Worte zu finden. Diese Aufgabe hat sie zu ihrer Profession gemacht.
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