Hannes Battisti: „Bei der Arbeit fühle ich mich wie im Urlaub“

Von Bio-Weinbergen ist der ehemalige Jagdansitz aus dem Jahr 1605 umgeben, der Blick geht über die Weinreben bis zum funkelnden Kalterer See und dem malerischen Weindorf Kaltern. Auch vom Salzwasser-Infinity-Pool genießen die Gäste der acht Luxus-Suiten das traumhafte Panorama. Der Brunch mit Garnelen und Lachs ist vom hauseigenen Prosecco Gran Battisti gekrönt und erstreckt sich bis in den Mittag. Die Battisti Suites sind ein exklusives Paradies, ein Urlaubs-Ideal, das von der Familie Battisti verwirklicht wurde.
Hannes Battisti ist mit den Feriengästen aufgewachsen. Seine mittlerweile verstorbenen Eltern hatten ein Garni im Zentrum von Kaltern in Südtirol. Seit Kindheitstagen war ihm schon klar, dass er das Gastgeber-Gen im Blut hatte.
„Für mich ist das keine Arbeit, sondern Berufung. Schon mein Opa hat in den 60er-Jahren auf dem Ansitz mit der Zimmervermietung begonnen. Mein Onkel hat später damit nicht weitergemacht. Doch ich habe mir bereits als Kind das Ziel gesetzt, hier einmal wieder mit Gästen zu arbeiten.
Die Lage, die Schönheit des Jagdansitzes, die Ruhe und die Einzigartigkeit verlangen danach, mit anderen Menschen geteilt zu werden. Sowas muss man einfach luxuriös und nachhaltig für Gäste anbieten. Ich fühle mich selbst alle Tage bei der Arbeit wie im Urlaub. Das will was heißen.“
Charmingplaces: Jeder hat seine eigene Interpretation von Luxus. Was ist Ihre?
Hannes Battisti: Die Definition von Luxus für mich: Wohlbefinden und Entspannung in der Natur, absolute Stille und Ruhe. Einfach Urlaub bei uns! Auch viele der Top-Adressen für ausgezeichnete Kulinarik sind in unserer Nähe: Panholzerhof, Ritterhof, Spuntloch, Seehofkeller, Pillhof und Alte Post. Dort gehe ich selber gerne hin. Zur Abwechslung wird aber auch bei uns zweimal pro Woche ein abendliches Dreigang-Menü angeboten. Die meisten unserer Gäste essen gerne gut, so wie ich.
CP: Als Sie 2019 das Anwesen von Ihrem Onkel Toni erbten, konnten Sie Ihren Kindheitstraum verwirklichen. Doch zuerst sahen Sie sich mit einigen Herausforderungen konfrontiert?
Hannes: Die Neueröffnung der Battisti Suites barg an sich keine Überraschungen. Es ist am Anfang nie leicht und erfordert viel Arbeit, bis die Mechanismen greifen. Aber das wussten wir schon im Voraus, ich kannte alle Abläufe, wir hatten ja schon Gäste. Und es ist auch alles gut gegangen.
Doch die Bauphase war schwierig. Die Bürokratie, die Planung, unerwartete Preissteigerungen und das Verhandeln der Kredite mit der Bank waren sehr herausfordernd. Hier ist alles Naturschutzzone, Denkmalschutzzone und Landschaftsschutzzone. Wir mussten da bei allen Gremien durch und jeden einzelnen Schritt genehmigen lassen.
Dann hatten wir kein eigenes Leitungswasser, lediglich eine Quelle vom Bach und vom Frühlingstal, nördlich von uns. Das war zu wenig, deshalb mussten wir einen 60 Meter tiefen Brunnen anlegen. Das erforderte einige Gesuche, doch wir hatten Glück, dass der Tiefbrunnen heute ausreichend Wasser liefert.
CP: Sie haben ein wunderschönes Gesamtkonzept und einen herrlichen Sinn für Ästhetik, hochwertige Einrichtung und ein tolles kulinarisches Angebot. Wer steckt hinter der Planung?
Hannes: Das macht meine Frau Edit, sie hat ein ausgezeichnetes Auge für Schönes und einen erlesenen Geschmack. Bei uns ist alles in der Luxus-Ausführung, keine Hotellinie. Die Battisti Suites bieten nur edelste Einrichtungsgegenstände, die für die exklusivsten Privathaushalte gedacht sind.
CP: Sie sind ein Familienbetrieb?
Hannes: Ja, wir sind ein echter Familienbetrieb. Meine Frau und ich kümmern uns um alles. Meine Tochter Melanie hilft auch mit. Sie ist in der Rezeption und auch im Service tätig. Ich freue mich sehr, dass sie überall zur Hand geht, wo sie gebraucht wird. Wir haben auch noch zwei Jungs, David und Daniel. Die Zwillinge sind 17 Jahre alt und besuchen noch die Schule. Sonst haben wir nur zwei sehr geschätzte Reinigungskräfte, die uns unterstützen, und unseren tollen Koch Simon.
CP: Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?
Hannes: An der Arbeit gefällt mir der persönliche Umgang mit den Gästen. Die sind wie Freunde, deshalb macht es auch richtig Spaß. Da wir eine maximale Kapazität von nur 20 Gästen haben, ist es möglich, sich jedem einzelnen persönlich zu widmen und auf individuelle Wünsche einzugehen. Wir sind ein familiengeführter Betrieb mit wenigen Angestellten. Die Gäste schätzen das und ich geselle mich auch gerne mal dazu, wenn am Nachmittag die Snacks am Pool serviert werden – genau so, wie ich mir das schon als Kind vorgestellt habe.
CP: Sie leiten aber insgesamt vier Betriebe?
Hannes: Wir haben einen Bauernhof mit vier Apartments und Salzwasser-Pool, den Mareithof, wo wir ruhig und zentrumsnah Urlaub auf dem Bauernhof für Familien anbieten. Dort wohnen wir auch selbst.
Dann bin ich auch Bio-Apfelbauer. Ich besitze einen großen Bio-Bauernhof, den Marienhof, unterhalb vom Kalterer See, wo die Äpfel seit 2008 in biologischer Landwirtschaft angebaut werden. Und schließlich bin ich selbstverständlich gelernter und leidenschaftlicher Bio-Weinbauer. Das macht mir großen Spaß und das Bio-Weingut umringt den Ansitz. Bio-Weinbau betreibe ich hier seit 2019, nachdem ich alles von meinem verstorbenen Onkel übernommen hatte. Die hergestellten Weine tragen die Namen der Familienmitglieder. So verbinde ich meine Leidenschaften: Wein, Nachhaltigkeit und Familie.
Ich bin stets sehr beschäftigt. Auch zwischen Dezember und April, wenn Battisti Suites geschlossen bleibt, gibt es in der Landwirtschaft immer viel zu tun. Dann werden die Bäume und die Reben geschnitten.
CP: Haben Sie überhaupt Zeit, selbst in den Urlaub zu fahren?
Hannes: Einen Urlaub mit der Familie gönne ich mir jedes Jahr. Meistens in den Semesterferien, zu Fasching. Dann fliegen wir wohin, wo es warm ist. Dieses Jahr geht es nach Abu Dhabi, letztes Jahr waren wir in Dubai.
CP: Inmitten der Weinreben haben Sie für Gäste einer Suite ein eigenes Himmelbett reserviert. Schlafen Sie da selbst auch manchmal, wenn die Suite frei ist?
Hannes: Im Himmelbett habe ich nur einmal für eine Nacht geschlafen. Einfach wunderbar! Das war jedoch eine absolute Ausnahme, denn das Himmelbett gehört den Hausgästen, um sich zu entspannen und die wunderbare Landschaft am Kalterer See zu 360 Grad zu genießen. So soll’s auch sein!
CP: Vielen Dank Herr Battisti für diesen Einblick in die Exzellenz der Gastfreundschaft mit familiärer Herzlichkeit.
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