Großarltal Geheimtipps: 13 Empfehlungen einer Gastgeberin
Großarltal, Karin Hettegger | 13 persönliche Geheimtipps einer Gastgeberin im Großarltal | von der Brettljause auf der Karseggalm bis zum Sonnenaufgang am Schuhflicker | Almen, Wanderungen und Einkehr abseits der Hauptwege | für Genießer, Aktive und Familien | Salzburger Land | Österreic
Zuletzt aktualisiert im August 2026, das Header-Bild stammt von © Thomas Wirnsperger
DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort ist mit den Jahren gewachsen und heute ein familiengeführtes Fünfsternehaus in Großarl, direkt an der Talstation der Panoramabahn Großarltal-Dorfgastein. Karin Hettegger und ihr Mann Peter leiten den österreichischen Spitzenbetrieb und sind stolz auf ihre beiden Michelin-Keys, aber noch viel mehr auf den Familienzusammenhalt im Hotel. Über zehn Familienmitglieder arbeiten im Luxushotel, jedes mit genau definierten Aufgaben und tiefer Expertise.










Für unsere Leserinnen und Leser von Glücksmomente Charmingplaces hat Karin Hettegger 13 Großarltal Geheimtipps zusammengestellt. Die Unternehmerin und Mutter kennt das Tal nämlich nicht als Touristin, sondern ist hier schon 22 Jahre lang zu Hause und teilt mit uns ihre persönlichen Glücksorte und auch jene, die ihre Familie begeistern.
Weitere Erlebnistipps zum Großarltal können Sie in unserem Artikel von Monika Kellermann finden.
Sommerliche Sonnenaufgangswanderungen in den Bergen beginnen bei uns so früh, dass es beim Start fast noch Nacht ist. Nur am Horizont ist ein vages Versprechen des nahenden Sonnenaufgangs zu sehen, der den Himmel langsam in allen Regenbogenfarben zum Leuchten bringt.

Von der Aualm geht es bei dieser Route eineinhalb Stunden bergauf, bis zum Gipfel des Schuhflicker auf 2.212 Meter. Für den Ausblick über die Alpen, die in goldenes Licht getaucht sind, lohnen sich das frühe Aufstehen und der Aufstieg über 500 Höhenmeter, jede Mühe ist vergessen. Solche Momente bleiben ein Leben lang in Erinnerung. Insgesamt sollte man für die Wanderung etwa zweieinhalb Stunden einplanen, dazu aber reichlich Pausen zum Bestaunen des Sonnenaufgangs dazurechnen.
Auf dem Weg liegt der Schuhflickersee. Sein kristallklares Wasser begeistert nicht nur Wanderer von außerhalb – auch ich staune jedes Mal aufs Neue über diesen Anblick, von dem man nie genug bekommen kann. Bei uns gibt es kaum eine Quelle, die nicht trinkbar ist.

Viel gemütlicher ist der Rundweg Gretchen Ruhe im Großarl. Es ist eher ein Spaziergang als eine Wanderung und damit für Menschen jeden Fitness-Levels geeignet. Vom Ortszentrum in Großarl geht es entlang der Achenpromenade, nach dem Gasthof Schützhof ist der Weg als „Nr. 13 Gretchen Ruhe“ ausgeschildert.
Nicht nur Wiesen und Wälder und romantische Holzstege zeichnen das Landschaftsbild, sondern auch der Gretchen-Ruhe-Wasserfall, an dem man bei der kleinen Tour gleich zweimal vorbeikommt.


Viel zu schnell ist der etwas unter vier Kilometer lange Spaziergang vorbei: Durchschnittlich brauche ich etwa eineinhalb Stunden für die Runde.
Ein Ausflug zum Ötzlsee ist nicht nur eine Wanderung, sondern ein Vergnügen für den ganzen Tag. Die Strecke beginnt am Parkplatz Hüttschlag Talschluss und hält für jeden etwas bereit. Da lockt die Einkehr im Gasthof Talwirt, wo für Interessierte die Bergwaldausstellung mit Infostelle des Nationalpark Hohe Tauern wartet, und gleich nebenan ist das Talmuseum.


Über eine Brücke führt der Weg über einen Bach zur Natur-Kneippanlage, daneben ist ein öffentlicher Grillplatz. Das ist gut im Voraus zu wissen, denn der Platz ist einfach perfekt für ein gemeinsames Grillen und die Abkühlung beim Kneippen, hier haben Erwachsene und Kinder gleichermaßen Freude. Also Grillgut und Picknickdecke einpacken!
Bis zum Ötzlsee sind es von hier aus nur noch wenige Meter. Insgesamt ist die Wanderung knapp vier Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde an reiner Gehzeit.

Auf über 1.600 Metern Höhe liegt eine der urigsten Almen im Großarltal: die Karseggalm. Sie ist mit dem Auto, wandernd oder mit dem Mountainbike zu erreichen. Besonders ist, dass die 400 Jahre alte Hütte original erhalten ist, mit allem, was dazugehört: Lehmboden und offenes Feuer inklusive. Und auch das, was es nicht gibt, hat seinen Charme: weder Strom noch Internet.



Dafür wird hier der leckerste selbstgemachte Käse angeboten und die traditionelle Brettljause mit Sauerkäse und Speck ist Pflichtprogramm. Insgesamt ist ein Besuch in der Karseggalm nicht nur wegen der netten Bedienung und der tollen Kulinarik so wertvoll – vielmehr begibt man sich hier auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Es ist immer wieder faszinierend!
Mit dem Bergknappenhaus aus dem 16. Jahrhundert haben wir ein Stück Geschichte geschützt. Im Gebäude lebte einst die Bergmannsfamilie Kössler und bei der Sanierung haben wir uns auf die Instandhaltung der bestehenden Struktur beschränkt, um den ursprünglichen Zustand für die Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Besonders sehenswert sind die Rauchkuchl und die Ausstellung bäuerlicher Geräte.

Einmal wöchentlich ist das Heimatmuseum Kösslerhäusl geöffnet. Von Mai bis Oktober ist es möglich, nach Anmeldung Bauernbrot und hausgemachte Bauernkrapfen am offenen Feuer zu backen. Gruppen können auch nach individueller Vereinbarung außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten vorbeischauen.

Viele meiner Geheimtipps im Großarltal sind ideal, um mit Kindern erlebt zu werden. Die Rucki Zucki‘s Gaudi-Alm ist aber vollkommen für die Kleinen erdacht. Es ist ein enormer Abenteuerspielplatz mit allem, was sich Kinder nur erträumen können – und noch einigem mehr.

Da gibt es einen Bereich für Kleinkinder mit Sandbaustelle, Sandspielturm, Bagger und Kriechtunnel, außerdem verschiedene Wippgeräte und Beschattung. Etwas größere Kinder klettern über den Baumhüttenweg, erobern die Riesenrutsche, die Schaukeln und Bodentrampoline.
Dazu darf man die ortsansässigen Ziegen streicheln und füttern und es gibt einen Jausenplatz mit Grillstelle. Zur Abkühlung geht es in den kleinen Almbach auf dem Gelände. Einfach Hosen raufkrempeln und kneippen!

Auf der Gaudi-Alm können Kinder tagelang ihren Spaß haben, nicht zuletzt dank der vielen angebotenen Zusatzaktivitäten. Es gibt eine Seilbahn, eine GoKart-Bahn, ein Kristallbergwerk für Schatzsuchen, einen Bergsee mit zwei Flößen für Rennen auf dem Wasser, einen eigenen Wasserspielplatz und eine Wellenrutsche. Da möchte ich am liebsten selbst wieder Kind sein.
Die Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau ist kein echter Großarltal-Geheimtipp, dafür ist sie zu bekannt, doch sie ist so spektakulär, dass ich sie trotzdem nicht unerwähnt lassen möchte.
An der Zufahrt ins Tal bei St. Johann führt die Wendeltreppe „Helix“ 30 Meter in die Tiefe und ermöglicht es, die Klamm aus einem besonderen Blickwinkel zu bestaunen. Der Besuch der Klamm dauert etwa eine Stunde und man legt dabei einen Kilometer zurück. In der Klamm ist es immer kühler, was den Ausflug perfekt für heiße Tage im Hochsommer macht.

Die Burg Hohenwerfen gehört für mich zu den schönsten Österreichs. 900 Jahre und kein bisschen alt sind ihre Mauern, die so viel mehr beinhalten als Geschichte.
Für Kinder und Erwachsene werden zahlreiche Events angeboten, allen voran eine Greifvogelschau, die mehrmals täglich stattfindet. Aber auch Ritterschmaus und Ritterturniere und der romantische Adventsmarkt der Burg gehören zu den Highlights.


Nur im Großarltal und nur am letzten Juli-Wochenende findet eine Tradition ihren Ausdruck, von der wahrscheinlich die wenigsten außerhalb des Salzburger Lands, geschweige denn außerhalb Österreichs, je gehört haben.
Starten wir zuerst mit einer Übersetzung: Das Mundart-Wort „Roas“ steht in etwa für „Reise“, aber auch für schnelles (Davon-) Ziehen. Dementsprechend ist die Musikantenroas der Umzug von Musikantengruppen zwischen verschiedenen Wirten. Da wird gesungen, gespielt und selbstverständlich auch das eine oder andere Bier genossen und es werden die typisch großarlerischen Schmankerln verkostet.

Der Tag der Musikantenroas startet mit einem gemeinsamen Kirchgang mit der Trachtenmusikkapelle Großarl, der Klöckergruppe und den Bauernschützen. Dann werden am Marktplatz die verschiedenen Vereine vorgestellt und Ehrensalven geschossen, bevor es zum lustigen Beisammensein in die verschiedenen Lokale weitergeht.
Wer einen echten Einblick in das Großarler Leben und die Traditionen bekommen möchte und dabei noch neue Freundschaften knüpfen will, sollte die Musikantenroas nicht verpassen.

Das Salzburger Land bringt Adventszauber seit jeher auf ein unübertreffliches Niveau. Großzügige Schneefälle, Eiszapfen-gesäumte Dachüberstände und Kirchen mit Zwiebeltürmen sind einfach der perfekte Rahmen für einen stimmungsvollen Adventsmarkt. Dazu werden Großarl und Hüttschlag wunderbar geschmackvoll geschmückt und sind sanft beleuchtet.

In Großarl steht die geschnitzte Dorfkrippe im Mittelpunkt des Geschehens, regelmäßig spielen Musikkapellen Weihnachtslieder und die Besucherinnen und Besucher wärmen sich die Finger an heißen Tassen mit Glühwein, während sie am traditionellen Früchtebrot knabbern.
Viel zu wenig bekannt sind die traditionellen Umzüge um den 5. und 6. Dezember: Bei den Krampusläufen kommen furchterregende Masken zum Einsatz. Die werden mit Hingabe kunstvoll von Hand geschnitzt und flössen auch den Hartgesottenen mit viel Lärm und Gepolter Respekt ein.



Das Privileg, als Erste eine frisch präparierte Piste zu befahren, während die morgendlichen Sonnenstrahlen hinter den Bergen hervorkommen, hat jetzt einen Namen: Skikeriki. Jeden Mittwoch trifft man sich um 7:15 Uhr am Einstieg der Panoramabahn Talstation. Menschenleere Hänge und das anschließende regionale Hüttenfrühstück sind inbegriffen.
Um teilzunehmen, muss man ordentlich Skifahren können und sollte sich bis um 16:00 Uhr des Vortages für das Skikeriki anmelden. Auch Kinder können bei der morgendlichen Skifahrt mitmachen.

Zum DAS EDELWEISS gehört eine besondere Location auf über 2.000 Metern Seehöhe: Die Skylounge Wolke 7. An der Bergstation der Kieserlbahn in Großarl gelegen, ist unser schickes Bergrestaurant ein bisschen wie ein Himmel auf Erden. Es hat ein internationales Flair, das sich von den sonst eher traditionellen Angeboten der Gastronomie in der Region abhebt.



Auf der Panoramaterrasse mit unschlagbarem Ausblick lassen sich die Cocktails und die Küche im Fusion-Stil wunderbar genießen. Ein großes vegetarisches Angebot, orientalische Gerichte und exotische Zutaten treffen auf Regionales. Dass es im Sommer wie im Winter DJ-Tage gibt, passt vortrefflich zur großen Getränkekarte am Berg.
Die Wolke 7 wird auch gerne für Events und Feiern gebucht. Manche einer kommt aber ohne besonderen Anlass mit der Bahn herauf, um eine leckere Mahlzeit oder eine Party mit Rundumblick über die Gipfel zu genießen.

Ein weiteres Angebot von DAS EDELWEISS lege ich Ihnen noch ans Herz. Der Concierge-Service unseres Fünfsternehotels plant auf Wunsch einen perfekten Tag voller Romantik für (Oldtimer-)Verliebte.
Unser Chauffeur holt Sie mit einem Mercedes aus dem Jahr 1951 ab, ein Picknickkorb steht schon gepackt im Auto. Darin warten süße oder herzhafte Leckereien aus der Region darauf, an einem herrlichen Spot mit imposantem Ausblick verzehrt zu werden.

Mercedes-Benz Österreich ist ein exklusiver Partner von DAS EDELWEISS und das Haus hat einige außergewöhnliche Mercedes-Modelle für die individuellen Buchungen der Gäste im eigenen Besitz. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die neuesten Modelle von Mercedes-Benz nach Anmeldung an einem Wunschtermin zu testen.
Im Großarltal sind DAS EDELWEISS und die Familie Hettegger ein wichtiger Bestandteil von Tradition und sozialem Zusammenhalt. Die von Karin Hettegger ausgewählten Großarltal Geheimtipps sind nicht von ihrer Familie und ihrem Unternehmen trennbar. Gemeinsam sind sie Teil der Region, mit ihr tief verwoben und die Familienmitglieder formen die Gemeinschaft mit, erhalten Brauchtümer lebendig und rufen neue Events ins Leben.
Wir bedanken uns bei Karin Hettegger für ihren persönlichen Blick auf die schönsten Erlebnisse im Großarltal.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Newsletteranmeldung. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
0 Kommentare