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Gute Laune mit viel Krach: Badische Weinsuppe

Weinsuppe mit Kracherle

„When in Rome“ heißt es im Englischen so schön – wenn einer eine Reise tut, ob nun tatsächlich oder auch nur im Geiste, dann sollte er sich ruhig den örtlichen Gepflogenheiten und in unserem Falle auch den kulinarischen Köstlichkeiten hingeben.

Und das tun wir mit diesem einfachen und für die kalte Jahreszeit idealen Rezept: einer badischen Weinsuppe mit Kracherle.

Denn in dieser Region wird Badischer Wein nicht nur angebaut und getrunken, nein, er findet auch noch im Essen Platz. Wer bisher also nur Saucen oder Fleisch mit Wein beglückt hat, der wird staunen, wie lecker und einfach so ein feiner Tropfen in einer Suppe schmeckt. Und weil man hier unten nicht nur einen feinen Gaumen, sondern auch Humor hat, werden die Croutons aus Laugenbrötchen, auch noch nach dem Geräusch benannt, das sie machen, wenn man auf sie beißt: Kracherle.

Ein Gericht, das gute Laune macht!

Badische Weinsuppe mit Kracherle / für 2 Personen / Zubereitungszeit etwa 20 Minuten / einfach

Zutaten Weinsuppe

350 ml Weißwein, bevorzugt aus Baden
125 ml Sahne
zwei Eigelb
250 ml Gemüsebrühe
ein bis zwei Esslöffel Speisestärke
zwei Laugenbrötchen
eine Knoblauchzehe
50 g Butter
ein halbes Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
frische Muskatnuss

Zubereitung

1. Den Knoblauch pellen und fein hacken. Die Petersilie waschen und grob hacken.

2. In einer Pfanne auf kleiner Hitze die Butter schmelzen. Die Laugenbrötchen in Würfel schneiden und in der Butter goldbraun rösten, dabei oftmals umrühren, so dass sie nicht schwarz werden. Sobald sie goldbraun sind, Knoblauch und Petersilie dazugeben, unter Rühren für eine Minute mit anschwitzen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und beiseite stellen.

3. Die Gemüsebrühe mit dem Wein und der Hälfte der Sahne aufkochen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und in die kochende Suppe geben, rühren und erneut aufkochen lassen, damit sie andickt. Sie sollte sämig werden, wenn sie nach der ersten Stärkebehandlung noch zu dünnflüssig ist, einfach einen weiteren Löffel Stärke mit Wasser verrühren und erneut zur Suppe geben, aufkochen und kräftig rühren.

4. In einer kleinen Schüssel die beiden Eigelbe mit der anderen Hälfte der Sahne verquirlen. Circa ein Esslöffel der heißen Suppe abschöpfen und langsam und unter Rühren in die Eier-Sahne-Mischung geben. So löffelweise und unter ständigem Rühren fortfahren, bis circa fünf Esslöffel untergerührt sind. Damit werden die Eier temperiert.

5. Nun die Ei-Sahne-Mischung langsam mit einem Schneebesen unter Rühren zur Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

6. Die Suppe auf vorgewärmte Teller füllen und großzügig mit den Laugen-Croutons bestreuen und servieren.

Angelika Schwaff

Angelika Schwaff

Food Kolumnistin & Reisebloggerin – Autorin

Angelika hat ihre Berufung gefunden und nimmt ihre Leser mit auf kulinarische Reisen. Unter anderem auch die Leser von ZEIT ONLINE. Sie hat Journalistik studiert, als Dokumentarfilmerin gearbeitet und war bis 2012 Pressesprecherin von Germanwings. Noch immer nimmt sie für gutes Essen jeden Weg in Kauf.

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