Perfektion im Allgäu: Anja Schott-Engelke und Michael Schott in der Alpenloge
Am Rande eines kleinen Dorfes mitten auf einer Wiese im Allgäu steht die Alpenloge. Keine direkten Nachbarn, nur die Musik der Natur und die Aussicht auf die üppig grüne oder märchenhaft schneebedeckte Landschaft umgeben das Hotel. Optisch sieht es von vorne aus wie das Schulhaus aus 1930, von dem es inspiriert ist. Die grün-weiße Eingangstür erinnert mich an das antike Holzhaus in Oberösterreich, in dem ich selbst als Kind wohnte. Auf der anderen Seite der Alpenloge ist der moderne Kern zu erahnen: große Fensterfronten, Terrassen und Balkone vermitteln gute Vibes und lassen erahnen, dass sich im Inneren noch Interieur-Wunder, Gourmetküche und Wellnessräume verbergen. Inhaber und Gastgeber sind Anja Schott-Engelke und Michael Schott.

Dass wir sofort „per Du“ sind, ist von Anfang an klar, als ich Anja und Michael treffe. Es gehört zur Philosophie der beiden, echte Verbindungen mit den Menschen zu suchen, die sie umgeben. Kein großes Drumherumgerede, keine Floskeln, alles ist direkt, offen und ehrlich.
Es fällt leicht, die beiden vom ersten Moment an zu mögen. Ihre Besucher empfangen sie auch immer persönlich mit einem Begrüßungsgetränk. Viele Gäste schätzen gerade das: den direkten Bezug zu den Gastgebern, sich so zu fühlen, als würden immer Freunde mit offenen Armen auf einen warten.

Die Alpenloge ist ein Designhotel, aber vor allem ein Herzensprojekt der Schotts. Sie sind später im Leben ein Paar geworden und feiern im Januar 2026 ihren zwölften Jahrestag. Geheiratet haben sie allerdings erst 2023.
„Wir haben uns in Hamburg kennengelernt, ich komme ursprünglich aus Kiel, Michi ist am Bodensee aufgewachsen“, erzählt Anja. Dass sie am Ende gerade hier, 500 Meter von der österreichischen Grenze gelandet sind, war trotzdem eher Zufall. Mit Ende 40 suchten die beiden nach neuen Projekten für ihre gemeinsame Zukunft. Wo wollten sie leben? Wie sollte ihr Alltag aussehen? Ein aufregender Neuanfang zeichnete sich ab.
Der Karriere eine Wendung zu geben und Gastgeber zu werden, war das Ziel. Eigentlich sollte es zuerst ein Bauernhof mit Ferienwohnungen sein, dann hatten sie eine andere Immobilie besichtigt. Beim Spaziergang in der Gegend sahen die Schotts das alte Schulhaus aus dem Jahr 1930, das majestätisch inmitten der Allgäuer Landschaft stand, und verliebten sich darin.
Zum Verkauf wurde es erst ein halbes Jahr später ausgeschrieben. Da war klar, es war Schicksal: Das war das perfekte Objekt!




Das Konzept entwickelte sich trotzdem nur Schritt für Schritt. Eigentlich liebten Anja und Michael das alte Haus aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und wollten es erhalten. Die besondere Architektur, die vielen Fenster und der einzigartige Charme hatten es ihnen angetan.
Zwei Gutachter hatten auch ihr Okay für eine Renovierung und Umwidmung zum Hotel gegeben. Durch unerwartete zusätzliche Auflagen, Brandschutz und zu grobe Abrissarbeiten musste es zum Schluss jedoch trotzdem weichen und durch einen Neubau ersetzt werden.
„Jetzt haben wir ein neues Haus, das allen Anforderungen entspricht und auch energetisch auf dem neuesten Stand ist.“, erzählt Michael, „So hatten wir auch die Möglichkeit, eine ideale Aufteilung der Räume zu planen“, fügt Anja hinzu. Man merkt, dass die beiden ein eingespieltes Team sind.
Dabei geht es Anja nicht nur um die Stromrechnung, wenn sie von Energie spricht. Sie meint, dass die Atmosphäre im Haus sofort als eine gute zu erkennen ist. Die Gäste fühlen sich heute total wohl in der Alpenloge.
„Es ist nicht gesagt, dass das im alten Haus auch so gewesen wäre. Die 1930er-Jahre waren eine kritische Zeit. Durch die strategische Lage an der österreichischen Grenze und nur 20 Kilometer von der Schweiz waren hier damals auch Nazis stationiert.
Zuerst war es für uns eine totale Katastrophe, dass das alte Schulhaus nicht mehr stand. Aber Katastrophen können sich positiv entwickeln. Rein energetisch ist es schön, dass das Haus neu ist und diese alten Geschichten nicht mit sich trägt.“





Die guten Vibes kommen ohne Zweifel auch vom Interieur Design im Haus. Viele renommierte Magazine, von Schöner Wohnen, über Die Zeit bis hin zu GEO SAISON, haben das schon in höchsten Tönen gelobt. Grund dafür sind die ästhetischen Kombinationen, die dank Mut zur Farbe trotzdem nie langweilig werden. Das war eine bewusste Entscheidung von Anja: „Für einige Interieur Designer ist unser Haus zu perfekt, es gibt zu wenig Spannungen und Stilbrüche. Unsere Gäste hingegen wissen diese Harmonie und Ruhe zu schätzen.“
„Die Gäste entspannen sich im Ambiente der Alpenloge vom ersten Augenblick, das hören wir immer wieder“, erklärt Michael die konkreten Auswirkungen von gutem Design auf das Wohlbefinden der Gäste.
Selbstverständlich muss ich Anja nach dem Geheimnis ihres guten Geschmacks fragen. „Das muss in den Genen liegen! Entweder hast du das Talent oder nicht. Schon als Teenager hatte ich diese kreative Ader und habe Wände und Möbel gestrichen.“
Aber nicht alles ist in die Wiege gelegt, auch viel Planung steckt hinter dem bis ins letzte Detail durch eine Hand perfektionierten Design. Zwei Jahre lang hat der Prozess gedauert und viel Geduld erfordert, doch Anja hatte Spaß an jedem Augenblick. Einen besonderen Tipp hat sie aber für mich: die britischen Luxus-Farben von Little Greene machen durch die einzigartigen Farbtöne und die Farbtiefe den Unterschied.
Perfektionssuche und geschultes Auge für das Schöne kennt auch Michael von seinem Beruf als Fotograf. Er gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden: „90 Prozent reicht nicht, du brauchst 110 Prozent.“



Jeden Sessel haben die Schotts selbst Probe-gesessen und mit separat ausgewählten Stoffen beziehen lassen, alles ist individuell konzipiert. So etwas kann kein Hotel mit 100 Zimmern leisten.
Auch, was auf den Tisch und ins Glas kommt, ist immer eine Herzensangelegenheit. Nur was Michael und Anja schmeckt und gefällt kommt auf die Karte, selbst wenn es nicht immer wirtschaftlich vernünftig ist.
Die Liebe zum Essen bewundern Anja und Michael bei den Italienern und den Franzosen und lassen sich unterwegs für ihr eigenes Restaurant inspirieren. Von seinen Reisen bringt das Paar die besten Weine aus Weingütern in Europa für den eigenen Weinkeller mit und Küchenchef Mark Beastall hat komplette Freiheit, seine Kreativität auf die Teller zu zaubern.
Jeden Tag gibt es ein anderes Menü – wer eine Woche bleibt, isst nie das gleiche Gericht zweimal. Aus der Sterneküche bringt Mark seine ganze Erfahrung mit und bereitet alles jeden Tag individuell saisonal, regional und frisch zu. Es ist das Gegenkonzept zur Restaurant-Industrie.
Anja und Michael haben eine Welt geschaffen, in der sie für sich selbst und für ihre Gäste ein kleines Stück Glück im Allgäu kreiert haben. Darin fließen ihre ganze kreative Energie und ihre Leidenschaft: „Was wir von unseren Gästen an Lob zurückbekommen, ist unser größter Lohn.“












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Lydia Stöflmayr
Texterin & Autorin
Lydia ist freie Texterin, Autorin und Dolmetscherin. Sie liebt es, neue Sprachen, Kulturen und Mentalitäten kennenzulernen. Dabei spielt Sprache eine wesentliche Rolle und eben vor allem die richtigen Worte zu finden. Diese Aufgabe hat sie zu ihrer Profession gemacht.
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